Endlich schöne Foodbilder!, Kapitel 5: Die Nachbearbeitung

Viele Kameras haben eine sehr praktische Funktion, mit der du die Bilder direkt von der Speicherkarte auf dein Tablet oder Smartphone ziehen kannst. Beim Sichten der Bilder wirst du wahrscheinlich einiges aussortieren müssen, weil doch ein Bild verwackelt ist, oder weil die Perspektive in dem fertigen Bild doch nicht so spannend aussieht, wie du dir das vorgestellt hast. Auch brauchst du nicht sechsunddreißig Bilder von der frisch geschnittenen Zucchini, sondern vielleicht nur ein. Oder auch gar keins? Du entscheidest! Wenn du dein Rezept veröffentlichst, kannst du ein Bild von allen Zutaten auf einem Haufen gebrauchen und vielleicht ein oder zwei Bilder „in Action“ bei der Vorbereitung. 

Ich persönlich mag es das Anrichten festzuhalten oder auch das Einschenken eines guten Weins. Es sieht einfach toll aus, wenn kleine Bläschen im Weinglas aufsteigen, wenn die Flasche noch auf dem Bild zu erkennen ist und ein leckerer Salat im Hintergrund leicht unscharf zu erkennen ist. Auch hier gilt der Satz: Du entscheidest, was dir gefällt und was du später zeigen möchtest. 

Hast du einen tollen Braten zubereitet, zeig wie du ihn anschneidest und deinen Gästen stolz präsentierst und servierst. 

Bearbeite die Bilder nicht zu sehr. Du kannst im Nachhinein noch etwas an der Belichtung nachfeilen oder den Kontrast etwas höher stellen, um die Farben ein wenig knalliger zu machen. Weniger ist mehr, vertraue ganz deiner Kamera und deinem Können.

Für die Bildnachbearbeitung empfehle ich dir Lightroom von Adobe und vor allem die Version für dein Smartphone oder Tablett. Du kannst das Programm eingeschränkt kostenfrei nutzen. Wenn du allerdings vor hast öfter Bilder zu bearbeiten und dir das Ergebnis wichtig ist. Oder du bist ein aufstrebender Stern am Instagram-Himmel, dann sind 4,99€/Monat gut investiertest Geld.

Was ist sonst noch wichtig?

Je nachdem, ob du beruflich (und dazu zähle ich auch den Social Media Influencer) oder einfach aus Jux und Dollerei fotografierst, vergiss bitte niemals zwei Dinge: 1. Genieße jede Minute, die du mit deinen Freunden, deine Familie oder deinem Partner verbringst. Gutes Essen ist purer Luxus und leider nicht in allen Ländern selbstverständlich. Und 2. Übung macht den Meister. Du kannst nicht erwarten, dass du von heute auf Morgen lernst zu fotografieren. Jeden Tag lernen wir dazu und nur durch das Üben wirst du im Umgang mit deiner Kamera besser. Du musst dazu nicht jedes Mal ein 3-Gänge-Menü kochen. Probiere dich an alltäglichen Dingen aus um deine Technik zu verbessern. Hast du einmal verstanden, wie alles funktioniert, wie Licht, Blende, Belichtungszeit und ISO miteinander funktionieren, kannst du dich ganz den Motiven widmen und alle Einstellungen werden wie beim Autofahren ganz von alleine vorgenommen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren, nachmachen und vor allem guten Appetit!

Endlich schöne Foodbilder!, Kapitel 4: Das richtige Motiv finden

Wie bereits erwähnt entstehen die besten Bilder bei der Vorbereitung oder auch beim Kochen selbst. Selbstverständlich darf das obligatorische Bild vom Teller nicht fehlen. Dieser Tipp lässt sich kurz und knapp zusammenfassen, denn dafür eignet sich tatsächlich dein Smartphone sehr gut. Wenn du dir besonders viel Mühe beim Anrichten des Gerichts gegeben hast, dann fotografiere den Teller oder auch die Platte einmal von oben. Mit einem der letzten iPhone Updates wurde in die Kamera eine kleine Wasserwaage eingebaut. Damit kannst du anhand eines kleinen Fadenkreuzes erkennen, ob du dein Handy grade hältst. Versuch auch einen etwas größeren Bildausschnitt zu wählen. Natürlicher und lebendiger sehen die Bilder aus, wenn du auch etwas vom gedeckten Tisch zeigst. Ein Weinglas, frische Blumen oder auch eine Hand die grade nach dem frischen Blattsalat greift. 

Möchtest du Bilder während der Zubereitung machen, so kannst du natürlich jeden einzelnen Schritt durchführen und dann ein Bild von den fertig geschnittenen Paprikawürfeln machen. Du kannst aber auch jemanden Bitten dich während des Schneidens zu fotografieren. Wähle dazu eine kurze Belichtungszeit und eine große Blendenöffnung. Nimm eine niedrigere Haltung ein und fotografiere auf Höhe des Lebensmittels. 

Kleine „Störer“ im Bild wie ein Topf mit Kräutern lassen den Eindruck erwecken, dich beim Kochen unauffällig beobachtet zu haben. Der Koch sollte möglichst vermeiden in die Kamera zu gucken, denn es geht in dem Rezept nicht um die Person, sondern um das Lebensmittel. Die Paprikaschote ist dein Model! Nichtsdestotrotz kann man dem Koch ruhig ansehen, dass er oder sie grade Spaß bei dem hat was er oder sie macht. 

Frische Zutaten sind besonders fotogen, wenn du sie von Nahem fotografierst.

Vergiss auch nicht neben den ganzen Lebensmitteln auch mal ein Bild vom Gastgeber oder den Gästen zu schießen. Es ist für viele eine große Freude von einem schönen Familienabend oder Abend mit Freunden nach einigen Tagen eine Mail oder auch einen Umschlag mit ein paar schönen und vor allem professionell wirkenden Bilder zu bekommen!

https://www.instagram.com/cookingandbbq_with_tina/

Im nächsten Kapitel wird es um das Thema Nachbearbeitung gehen. Eins vorweg: Weniger ist mehr! Bleib dran!

Endlich schöne Foodbilder!, Kapitel 3: Es geht los: Kameraeinstellung und Licht

Die richtige Kameraeinstellung ist entscheidend. Sicherlich kannst du mit deinem Smartphone nicht so viel einstellen. Ist dies deine Wahl für deine Food-Reportage, dann überspringe dieses Kapitel einfach. Den Rest, den ich jetzt noch bei mir habe darf sich auf ein paar einfache Grundlagen der Fotografie freuen. 

Es dreht sich in der Fotografie immer um drei Werte: Blende, Belichtungszeit und ISO.

Blende:

Stell dir die Blende wie die Pupille deiner Augen vor. Je größer deine Pupillen (Blende) sind, desto mehr Licht fällt auf deine Netzhaut (Sensor). Je weiter die Blende geöffnet ist, desto mehr kannst du ein Objekt freistellen. Freistellen bedeutet in diesem Fall, dass das Stück Fleisch klar und scharf zu erkennen, der Hintergrund aber verschwommen ist. Dies bezeichnet man als Bokeh.

Ist deine Blende weiter geschlossen, wird auch deine Umgebung schärfer. 

Je niedriger der Blendenwert, desto offener ist die Blende. Ist der Blendenwert hoch, ist deine Blende geschlossener. Das muss man sich leider einfach merken. 

Belichtungszeit:

Je mehr Licht auf den Sensor bei einer offenen Blende fällt, desto geringer sollte die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit sein. Lange Belichtungszeiten sind in der Food-Fotografie selten. 

Möchtest du zum Beispiel das Entzünden deines Grills festhalten, so sollte deine Belichtungszeit sehr kurz sein, damit man die Funken, die sonst so schnell verschwinden, festgehalten werden. Bei diesen Motiven empfiehlt es sich zusätzlich eine Serienaufnahme zu machen. So kannst du dich später für das beste Bild entscheiden.

Je kürzer die Belichtungszeit, desto weniger Licht fällt (logischerweise) auf den Sensor und umso dunkler wird dein Bild.

ISO:

Möchtest du in einer dunklen Umgebung mit einer kleineren Blendenöffnung (um möglichst viel auf dem Bild scharf zu stellen) und mit einer kurzen Verschlusszeit (weil zum Beispiel spielende Kinder auf den Tisch laufen) fotografieren, so hast du von den mechanischen Einstellungen an deiner Kamera ein sehr dunkles Bild, es sei denn der Raum oder die Terrasse ist sehr gut ausgeleuchtet. 

Hier kommt der ISO-Wert ins Spiel: Deine Kamera kann die Empfindlichkeit des Sensors erhöhen und mittels höherem ISO-Wert das Bild heller einstellen. Für die Alltägliche Fotografie empfehle ich dir die Einstellung „Auto-ISO“. Damit überlässt du es deiner Kamera das Bild richtig zu belichten. Und du kannst dich nachdem du die Kamera eingestellt hast auf das Fotografieren konzentrieren. 

Licht:

Mama hat früher immer gesagt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Ähnlich verhält es sich mit dem Licht. Sicherlich kannst du externe Lichtquellen wie Softboxen, Röhren oder Blitze installieren und deine Küche ausleuchten wie einen Tatort bei CSI: NY. Das natürlichste Licht gibt es jedoch vollkommen kostenfrei am Himmel. Die meisten meiner Foodbilder sind mit natürlichem Sonnenlicht aufgenommen. Ein Sprichwort unter Fotografen lautet: „Zwischen 11 und 2 hat der Fotograf frei.“ Das soll heißen, dass du als Fotograf die Mittagssonne meiden sollst, da das Licht direkt von oben kommt und in der Portraitfotografie unschöne Schatten wirft. In der Foodfotografie kannst du dir aber genau das zu nutze machen. Du möchtest ja möglichst viel von deinem leckeren Gericht zeigen und möglichst wenig Schatten auf dem Teller. Sollte das Motiv mit Sonnenlicht zu wenig ausgeleuchtet sein, so kann du einen Reflektor verwenden und die wenigen Sonnenstrahlen bündeln und auf dein Motiv lenken. Sind die Sonnenstrahlen zu stark kannst du einen Diffusor verwenden, um die Sonnenstrahlen aufzubrechen und das Licht weicher zu machen. 

Ein natürlicher Diffusor sind diese ganz vielen verschleierten Wolken. Wenn die Sonne dahinter scheint, wirkt es oft heller als an einem wolkenfreien Tag.

Mit dem Smartphone hast du all diese Einstellungen nicht. Ein großer Vorteil ist, dass du ganz einfach mit dem Finger den Punkt auf dem Bild auswählen kannst, der hervorgehoben oder auch stärker belichtet werden soll.  

Um dich am Anfang mit den ganzen Einstellungen nicht zu überfordern, kannst du im sogenannten A-Modus (bei Canon Av-Modus) fotografieren. Das A steht hier aber nicht für den Automatikmodus, sondern für eine Blenden-Priorisierung. Du kannst dich als am Anfang für eine Blendenöffnung entscheiden und deine Kamera wählt passend zum Objekt (bewegt oder nicht bewegt) die passende Belichtungszeit und den richtigen ISO-Wert. 

Wenn ich für ein Food-Shooting gebucht werde, ist die Einstellung auch für mich das beste Mittel, um mich voll und ganz auf die Motive und den richtigen Moment konzentrieren und bin nicht die ganze Zeit damit beschäftigt an meiner Kamera herum zu spielen. 

Im nächsten Kapitel geht es um die Wahl der richtigen Motive für deine Foodbilder. Stay tuned!

Endlich schöne Foodbilder!, Kapitel 2: Nimm dir Zeit!

Bilder sind für die Ewigkeit. Nimm dir also ausreichend Zeit und fang nicht erst an zu fotografieren, wenn das Essen fertig auf dem Tisch steht. Die schönsten Aufnahmen entstehen bei der Zubereitung. 

Denk doch einmal daran, warum dein Grillabend so schön war. War es das Essen am Ende oder begann der Spaß schon auf dem Wochenmarkt beim Einkaufen? Beim Waschen der Zutaten und portionieren des Grillguts? Sicherlich ist dabei entscheidend, wofür du die Bilder verwenden willst. Möchtest du zum Beispiel auf Instagram einen Grillkanal eröffnen, interessiert es deine Follower vielleicht wie du das Gericht zubereitet hast. Möchtest du Bilder für das Familienalbum schießen, dann möchten deine Enkel möglicherweise nicht vierundzwanzig Varianten deiner berühmten Barbecuesoße sehen, sondern vielleicht die Stimmung und die Atmosphäre an besagten Sommerabend erleben, als die Bierzeltgarnitur auf der Onkel Heinrich saß nach der letzten Bratwurst zusammengebrochen ist und ihr alle vor lachen auf dem Boden gelegen habt. Überleg dir vorher wofür du die Bilder verwenden willst. 

Entscheidest du dich für Ersteres und möchtest neben dem Endergebnis auch das passende Rezept dazu veröffentlichen, kannst du dir vorher im Internet Inspirationen holen, wie du dein Gericht am besten in Szene setzen kannst. Nimm dir auch Zeit um deine Küche oder den Ort an dem du alles zubereitest aufzuräumen und zu säubern. Verteile ein paar deiner Requisiten im Raum und schaffe eine angenehme Atmosphäre. Fotografierst du zum Beispiel die Zubereitung deines Weihnachtsessens, stell doch einen Adventskranz mit brennenden Kerzen dazu. Ein Glas mit Rotwein neben dem Schneidebrett macht oft auch schon etwas her. So sieht das Kochen nicht nur nach Arbeit aus. 

Im nächsten Kapitel geht es um die korrekte Kameraeinstellung und die Arbeit mit Licht. Bleib gespannt!

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Endlich schöne Foodbilder!, Vorwort und Kapitel 1

Deine Leidenschaft ist das Kochen. Du liebst es morgens über den Wochenmarkt zu schlendern. Du findest an einem Bauernstand all das leckere Gemüse, dass du für dein Grillgericht heute Abend benötigst: Kartoffeln, an denen noch etwas Erde von der Ernte haftet. Wunderbar rote Tomaten, Mais, der noch in seiner natürlichen Verpackung steckt. Zwiebeln und noch einiges mehr.

Bei deinem Fleischer um die Ecke bekommst du ein hervorragendes Steak. Fein marmoriert. Und du weiß jetzt schon, dass deinen Gästen noch beim Lesen des Menüs das Wasser im Munde zusammen läuft. Stundenlang stehst du in der Küche. Du putzt das Gemüse. Das Wasser perlt leicht von den Tomaten ab und vorsichtig brichst du die Blätter um den Maiskolben ab. Das Steak reibst du mit einem guten Olivenöl ein. Kräuter und Knoblauch finden neben dem Stück Fleisch ihren Platz in der Keramikschale zur Vorbereitung. 

Als die Gäste kommen fängst du an zu kochen und wirst bewundert für ein wiedermal leckeres Essen, dass auch noch fantastisch aussieht. 

Das was von diesem Abend bleibt sind viele schöne Erinnerungen und ein kleiner Schnappschuss mit deinem Smartphone. Überbelichtet, ganz nah an einem angeschnittenen Steak auf einem mit Fleischsaft verschmierten Teller. 

Diese Artikelreihe soll dir dabei helfen zu lernen, worauf es beim Kochen wirklich ankommt: Endlich schöne Bilder für deine Follower auf Instagram, Facebook und Co. (Ironie aus). Nein mal im Ernst, es geht darum, den Duft und den Geschmack in einem Bild festzuhalten. Es geht darum, Bilder für die Ewigkeit zu kreieren. Wenn dein Hobby das Kochen ist, möchtest du deinen Enkeln später davon berichten. Dazu kann es nicht schaden den einen oder anderen Kniff an deiner Kamera zu kennen.

Grundsatzfrage: Handy oder Systemkamera? Welche Ausrüstung ist notwendig?

Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Handykameras werden immer besser. Farben werden dank moderner Software immer intensiver und der Autofokus hilft dir dabei auch nach dem zweiten Glas Rotwein für die gute Bratensoße ein scharfes Bild hinzubekommen. Das Smartphone wirst du wahrscheinlich eher dabei haben, als eine Systemkamera und wie heißt es so schön: Die beste Kamera ist die, die du dabei hast. Mit dem Smartphone bist du oft sehr mobil und kannst schneller die unterschiedlichsten Perspektiven ausprobieren.

Eine Systemkamera wirkt auf den ersten Blick für einen Laien etwas komplizierter in der Handhabung, wenn du dich aber etwas mit der Technik beschäftigst, wirst du dank hoher Auflösung und Einstellung der Blende weichere und natürlichere Bilder machen können. 

Welche Systemkamera du verwenden kannst ist Geschmacksache. Ich persönlich bin mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera von Canon sehr zufrieden. Viel wichtiger nachdem du dich für eine Kamera entschieden hast, ist die Wahl eines geeigneten Objektives. Fragst du 10 Fotografen, bekommst du auch 10 Antworten auf die Frage nach dem Besten. Fragst du mich, würde ich dir ein 50mm Objektiv empfehlen. Der Bildausschnitt kommt dem menschlichen Auge am nächsten. Es gibt in vielen Städten Geschäfte, in denen du dir Objektive leihen kannst. Probiere einfach aus, welches Objektiv am besten zu dir und deinem Ziel passt.

Das ist alles? Ja! Mehr benötigst du nicht. Ich mag Bilder, die so sind wie es wirklich ist: ein gemütlicher Abend mit Freunden. Leidenschaft, die in den Augen des Kochs oder der Köchin glitzert, wenn sie begeistert mit einem scharfen Messer das Gemüse putzen und vorbereiten. 

Möchtest du deine Bilder zusätzlich künstlerisch in Szene setzen, kannst du dir im Baumarkt Holzplatten besorgen und in den unterschiedlichsten Farben streichen, um unterschiedliche Hintergründe auf deinen Bilder zu haben und nicht immer den gleichen Esszimmertisch. Werde kreativ und fang an zu gestalten. Die Foodfotografie lebt von starken Kontrasten. Hast du viele weiße Teller auf denen du anrichtest? Dann Probier dich doch mal an dunklen Grautönen oder knalligen bunten Farben. Du kannst auch mit einem Spachtel die Farbe auftragen und so ein wenig Struktur auf deinen Hintergrund bringen. 

Requisiten? Klar, warum nicht?! Weingläser, Kaffeebohnen, loses Obst und Gemüse. Alles was dein Bild lebendiger macht, ist erlaubt. Achte darauf, dass deine Gläser und Teller ordentlich poliert und sauber sind. Niemand kann schlierige Weingläser auf einem sonst perfekten Foodbild gebrauchen.

Im nächsten Artikel geht’s um das große „Why“, freu dich drauf!

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Bildstrecke – Business Shooting mit Marc

Durch einen Aufruf bei Facebook meldet sich Marc mit dem Wunsch ein paar schöne Business-Bilder zu haben. Wir treffen uns in Hannover am Capitol und machen uns auf die Suche ein ein paar schönen Fotospots. Die Ergebnisse findest du hier.

Fotografiert habe ich mit meiner Canon EOS 1300D mit dem Canon 50mm Objektiv. Meine Ausrüstung findest du übrigens hier.

Bildstrecke – Food Fotografie mit Foodbloggerin Tina

Vor einigen Wochen bekam ich einen Anruf von einem Arbeitskollegen: „Können wir uns mal treffen? Ich möchte mit dir über deine Bilder sprechen.“ Das war das erste Mal, dass ich aus meinem Umfeld auf mein Hobby angesprochen wurde und die Bestätigung bekam, dass das was ich tue gut ankommt.

So lerne ich ein paar Tage später die liebe Tina von @cookingandbbq_with_tina kennen. Ziel war es ein paar Beiträge für Instagram zu fotografieren und sie bei der Zubereitung von ein ein paar Gerichten zu begleiten.

Zur Vorbereitung habe ich mir in meiner Notizen-App eine Packliste erstellt und Screenshots von einigen Ideen auf Pinterest gesammelt. Mein Learning: Du verwendest von deinen Vorlagen meist sowieso nichts, es hilft aber ungemein, die richtige Perspektive zu finden.

Fotografiert habe ich mit meiner Canon EOS 1300D mit dem Canon 50mm Objektiv. Du findest meine Ausrüstung übrigens hier.

Learnings aus dem ersten Babybauch-Shooting

Es ist ein Wunder. Nachwuchs zu bekommen ist das schönste auf der Welt. Das ganze Leben wird aus den Angeln gerissen und es dreht sich alles im Alltag um das Kind. Das Kinderzimmer wird eingerichtet, gestrichen und die ersten kleinen Söckchen werden gekauft. Die Familie unterstützt, wo es nur geht und alles ist friedlich.

Diesen Moment, diese Gefühle gilt es in einem Babybauch-Shooting einzufangen und ich bin dankbar, diesen intimen Moment begleiten zu dürfen.

Babybauch, 5ter Monat

Als Vorbereitung habe ich vor dem Shooting alles aufgebaut und auch schon einige Requisiten parat gelegt:
– Ein weißes Kunstfell (Ikea)
– Helle flauschige Kissen
– eine helle kuschelige Decke
– ein weißes Hemd von mir
– Babysöckchen

Für die Bilder habe ich meine Canon EOS 1300D mit einem 50mm Objektiv (Ausrüstung). Da ich keinen externen Blitz oder Softboxen besitze musste eine Stehlampe als Lichtquelle herhalten. Dadurch sind die Bilder leider nicht so belichtet worden, wie ich es mir gewünscht hätte und ich hatte viel Arbeit in der Nachbearbeitung um die Bilder aufzuhellen. Dadurch ist an einigen Stellen ein unschönes Rauschen entstanden.

Den ersten Tipp den ich Dir daher auf den Weg geben möchte ist: Licht, Licht, Licht! In meinem Artikel über die ersten Learnings aus der 365-Tage-Challenge habe ich darüber bereits geschrieben. Wenn Du Dir dafür nicht extra externe Lichtquellen kaufen möchtest, frag doch einfach mal bei Facebook in diversen Fotogruppen aus Deiner Umgebung, ob Du Dir Equipment leihen kannst. Ich selbst bin in mehreren Gruppen, um mich auszutauschen, Feedback über meine Bilder zu bekommen oder auch Ideen für das nächste Shooting zu sammeln.

Tiere spüren, dass da grade etwas passiert und verhalten sich (oft) sehr vorsichtig.

Überlege Dir im Vorfeld einige Posen und sammle vorher ein paar Ideen in deiner Notizen-App oder bei Pinterest. Ich habe mir vor dem Shooting eine Pinnwand angelegt und einige Motive dort gesammelt und mich beim Shooting daran orientiert. Es geht nicht immer darum, das Rad neu zu erfinden, sondern für eine entspannte und sichere Atmosphäre zu sorgen. Zu einem sicheren Auftreten gehört auch eine gute Recherche im Vorfeld.

In schwarz-weiß wirken die Bilder meiner Meinung nach gleich etwas ruhiger und ästhetischer.

Bei der Sichtung der Bilder ist mir leider erst aufgefallen, dass einige Bilder nicht scharf genug waren oder durch einen hohen ISO-Wert das Rauschen sehr stark zu sehen war. Nichtsdestotrotz finde ich, dass ein tolles Motiv durch ein wenig Rauschen nicht weniger schön ist.

Fazit:
Sicherlich hätte ich einiges besser machen können, aber hey: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich bin mit den Bildern sehr zufrieden und ich hoffe Du nimmst es mir nicht übel, dass ich hier im Internet nicht alle Bilder aus diesem sehr intimen Shooting zeige.
Du solltest beim Babybauch-Shooting neben einer guten Technik (Licht, Kamera, richtiges Objektiv), Dich unbedingt ausreichend vorbereiten. Jede Minute, die du mehr in die Vorbereitung investierst, gibt dir beim Shooting 5 Minuten mehr Zeit für Fotos, weil Du dir keine Gedanken über richtige Posen machen musst.

„Skirennen werden im Sommer entschieden“ – Peter Müller, Abfahrtsskiweltmeister

Daher heißt es für mich: Üben, üben, üben!

Bildstrecke – Der frühe Vogel am Steinhuder Meer

Samstag Morgen, 4:45 Uhr. Der Wecker klingelt. Nox schaut mich verdattert an, als ich sofort aufstehe, Zähne putze, mich anziehe und in die Küche runter gehe.
Heute geht es ans Steinhuder Meer um zu Fotografieren.

Ich habe das Glück, nur 10 Minuten vom Wasser entfernt zu wohnen. Dieses Glück koste ich heute aus und schaue mir den Sonnenaufgang mit Nox und meiner Kamera an.

Checkliste:
– Wasser
– Leine
– Ball
– Kamera
– Kit-Objektiv + Festbrennweite
– Stativ
– ND Filter (8, 64, 1000)

In den letzten Tagen wurde ich gefragt, wie ich denn so früh aufstehen kann? Wenn du für etwas brennst und nicht das Gefühl hast, du musst, dann brauchst du dafür noch nicht einmal einen Wecker (ich brauchte ihn an diesem Tag trotzdem). Das ist meine Antwort dazu.

Wenn dir die Bilder gefallen, kannst du sie dir gerne speichern.

Bildstrecke – Blühende Wege im kleinen Bokeloh

Im Alltag nimmt man sich zu wenig Zeit für die kleinen, wundervollen Dinge im Leben. Wenn ich werktags morgens mit Nox gehe, lasse ich bewusst das Handy aus oder zu Hause. Ich finde es entspannter den Morgen ohne Nachrichten und Social Media beginnen zu lassen.

An den Wochenenden hingegen nehme ich mir morgens viel Zeit, um die kleinen, wundervollen Dinge im Leben in einem Bild zu verewigen.

Ich möchte dir eine kleine Bildstrecke von meinem morgendlichen Spaziergang zeigen. Den Fokus habe ich auf kleine Blüten am Wegesrand gelegt. Ich hoffe es gefällt dir.