Learnings aus dem ersten Babybauch-Shooting

Es ist ein Wunder. Nachwuchs zu bekommen ist das schönste auf der Welt. Das ganze Leben wird aus den Angeln gerissen und es dreht sich alles im Alltag um das Kind. Das Kinderzimmer wird eingerichtet, gestrichen und die ersten kleinen Söckchen werden gekauft. Die Familie unterstützt, wo es nur geht und alles ist friedlich.

Diesen Moment, diese Gefühle gilt es in einem Babybauch-Shooting einzufangen und ich bin dankbar, diesen intimen Moment begleiten zu dürfen.

Babybauch, 5ter Monat

Als Vorbereitung habe ich vor dem Shooting alles aufgebaut und auch schon einige Requisiten parat gelegt:
– Ein weißes Kunstfell (Ikea)
– Helle flauschige Kissen
– eine helle kuschelige Decke
– ein weißes Hemd von mir
– Babysöckchen

Für die Bilder habe ich meine Canon EOS 1300D mit einem 50mm Objektiv (Ausrüstung). Da ich keinen externen Blitz oder Softboxen besitze musste eine Stehlampe als Lichtquelle herhalten. Dadurch sind die Bilder leider nicht so belichtet worden, wie ich es mir gewünscht hätte und ich hatte viel Arbeit in der Nachbearbeitung um die Bilder aufzuhellen. Dadurch ist an einigen Stellen ein unschönes Rauschen entstanden.

Den ersten Tipp den ich Dir daher auf den Weg geben möchte ist: Licht, Licht, Licht! In meinem Artikel über die ersten Learnings aus der 365-Tage-Challenge habe ich darüber bereits geschrieben. Wenn Du Dir dafür nicht extra externe Lichtquellen kaufen möchtest, frag doch einfach mal bei Facebook in diversen Fotogruppen aus Deiner Umgebung, ob Du Dir Equipment leihen kannst. Ich selbst bin in mehreren Gruppen, um mich auszutauschen, Feedback über meine Bilder zu bekommen oder auch Ideen für das nächste Shooting zu sammeln.

Tiere spüren, dass da grade etwas passiert und verhalten sich (oft) sehr vorsichtig.

Überlege Dir im Vorfeld einige Posen und sammle vorher ein paar Ideen in deiner Notizen-App oder bei Pinterest. Ich habe mir vor dem Shooting eine Pinnwand angelegt und einige Motive dort gesammelt und mich beim Shooting daran orientiert. Es geht nicht immer darum, das Rad neu zu erfinden, sondern für eine entspannte und sichere Atmosphäre zu sorgen. Zu einem sicheren Auftreten gehört auch eine gute Recherche im Vorfeld.

In schwarz-weiß wirken die Bilder meiner Meinung nach gleich etwas ruhiger und ästhetischer.

Bei der Sichtung der Bilder ist mir leider erst aufgefallen, dass einige Bilder nicht scharf genug waren oder durch einen hohen ISO-Wert das Rauschen sehr stark zu sehen war. Nichtsdestotrotz finde ich, dass ein tolles Motiv durch ein wenig Rauschen nicht weniger schön ist.

Fazit:
Sicherlich hätte ich einiges besser machen können, aber hey: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich bin mit den Bildern sehr zufrieden und ich hoffe Du nimmst es mir nicht übel, dass ich hier im Internet nicht alle Bilder aus diesem sehr intimen Shooting zeige.
Du solltest beim Babybauch-Shooting neben einer guten Technik (Licht, Kamera, richtiges Objektiv), Dich unbedingt ausreichend vorbereiten. Jede Minute, die du mehr in die Vorbereitung investierst, gibt dir beim Shooting 5 Minuten mehr Zeit für Fotos, weil Du dir keine Gedanken über richtige Posen machen musst.

„Skirennen werden im Sommer entschieden“ – Peter Müller, Abfahrtsskiweltmeister

Daher heißt es für mich: Üben, üben, üben!

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