Der erste Blogeintrag / Why?

Wie du vielleicht auf der Seite „Über mich“ gelesen hast, möchte ich dich mit auf meine Reise der Fotografie nehmen.

In meinem ersten Blogeintrag geht es um den Start und die Veränderung, die die Fotografie, oder mehr die Kreativität, bei mir auslöst.
Ich bin Führungskraft in einem großen Versicherungskonzern. Mein Alltag besteht aus Emails, Mitarbeitergesprächen, Meetings und der Auseinandersetzung mit Kennzahlen. Mein Tag startetet immer um 6 Uhr und mit der morgendlichen Gassirunde mit unserem Hund Nox. Auf dem Weg checke ich die ersten Mails, schaue bei Social Media, was es so Neues gibt. Danach sehe ich über mein Tablet in meinen Terminkalender und schaue, was heute den Tag über so ansteht. Der erste Kaffee wird getrunken und dann geht es zur Arbeit. In der Regel fange ich zwischen 8 und 8:30 Uhr an zu arbeiten und bearbeite die Emails vom Vortag. Ich bereite sämtliche Mitarbeitergespräche und Termine vor. Ab 9:30 Uhr klingelt im Halbstundentakt mein Telefon.

Zwischen den Terminen und Gesprächen bleibt ein bisschen Zeit zu Essen und Plauschen mit den Kollegen. Zwischen 16 und 17:30 Uhr fahre ich meinen PC runter und verabschiede mich in den Feierabend. Tag für Tag.

Bitte versteh mich nicht falsch. Ich liebe meinen Job! Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass meine Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen.
Mit der Zeit hat mich der Alltag eingeholt. Ich verliere den Blick für das Wesentliche: mich. Meine kleine Familie. Und mich.

Mittlerweile lasse ich das Handy auf dem morgendlichen Spaziergang in der Hosentasche und zücke es nur noch, um ein Bild von den vielen wunderbaren Kleinigkeiten, die ich auf dem Weg sehe, zu schießen. Keine Emails, keine Termine, kein Social Media am Morgen.

Mein Geist fühlt sich befreit.
Unterhält man sich mit Trainern, Coaches und Mentoren wird jeder dir sagen: „Lass das Handy am Morgen und am Abend aus.“ Das sagt sich so leicht.
Wenn dein Leidensdruck nicht groß genug ist, wirst du es auch nicht ändern. Wenn dir aber mit der Zeit die Decke auf den Kopf fällt, weil du anfängst darüber nachzudenken wohin du in deinem Leben willst, dann probiert man zwangsläufig verschiedene Dinge aus, in der Hoffnung einen Ausgleich zu finden.
Kreativität tut gut. Das hat mich dazu veranlasst mich jeden Tag neben meinem Job mit etwas komplett anderem zu beschäftigen.
Die Fotografie liegt mir und macht Spaß. Warum also nicht öfter mal auf die Kleinigkeiten im Leben achten?
Um mich selbst zu meinem Glück zu zwingen, habe ich mich der Herausforderung gestellt jeden Tag für die nächsten 365 Tage ein Bild zu schießen. Egal was, egal mit welcher Kamera.

Hier meine ersten Bilder:

Sicherlich nicht die besten Bilder. Für den Profi nicht mehr als ein Schnappschuss. In den ersten Monaten möchte ich kein Bild im Automatikmodus knipsen. Ich habe mich ganz allein im M-Modus (manueller Modus) bewegt und über YouTube-Videos einiges über Blende, Verschlusszeit und ISO-Werte gelernt.
Ich bin guter Dinge, dass die nächsten Bilder besser werden.

Damit ich nicht jeden Morgen mit dem Kamerarucksack losgehe, habe ich mich dazu entschieden unter der Woche die Bilder mit dem Handy zu machen. Am Wochenende nehme ich mich mehr Zeit und fahre zum Fotografieren an den einen oder anderen Ort in der Region.

Ich habe hier eine Seite mit meinen Fotospots erstellt. Dort kannst du auf einer Karte verfolgen, wo ich bislang Bilder gemacht habe.

Wenn du möchtest, schau doch in Zukunft öfter mal vorbei. Ich würde mich freuen!

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